Beratung in unserer Schule
Beratungslehrer

Horst Pinders, Anne Schillmöller-Schulte, Birgit Hagelschur, Adona Trzak, Julia Schäfers
Offene Sprechzeiten zur Beratung
Montags: Frau Trzak, 09:00 - 14.00 Uhr, Beratungsraum K1U2, Kaupenstraße
Donnerstags: Frau Trzak, 09:00 - 14.00 Uhr, Raum S003a, Sachsenstraße
Dienstags, Mittwochs und Freitags stehen Ihnen Frau Schäfers, Frau Hagelschnur und Frau S.-Schulte zur Verfügung. Termine an diesen Tagen entnehmen Sie bitte dem Aushang an den Beratungsräumen.
Bei Notfällen sind wir über das Sekretariat oder Lehrerzimmer für Sie erreichbar.
Beratungskonzept
Beratungstätigkeit in der Schule ist grundsätzlich ebenso wie das Unterrichten, Erziehen und Beurteilen Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer. So steht es in der Schulordnung.
Was heißt das für uns?
Beratung hat grundsätzlich verschiedene Bedeutungen:
- Beratung als Ratschlag, der dem Ratsuchenden auf dessen Ersuchen hin erteilt wird,
- Beratung als Kritikgespräch, das der Lehrer mit dem Schüler im Zusammenhang mit
Fehlverhalten führt, - Beratung als Begleitung in einem persönlichen Prozess,
- Beratung als Hilfe zur Selbsthilfe
Beratung wird an unserer Schule geleistet
Von allen Lehrerinnen und Lehrern:
- als Schullaufbahnberatung
- als Lernberatung
- bei Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten, z.B. bei Prüfungsängsten, Leistungsabfall, Schwierigkeiten mit der Sprache, Verhaltensänderungen ...
als interne und externe Schullaufbahnberatung bei:
- Infoveranstaltungen allgemeinbildender Schule
- Einzel-und Gruppenhospitation von Schülern allgemeinbildender Schulen
in Zusammenarbeit mit außerschulischen Beratungsangeboten:
- Berufsberatung
- Beratungsstellen
Die allgemeine Beratungstätigkeit aller Lehrerinnen und Lehrer wird unterstützt durch ein
Beratungsteam, dem Frau Schulte, Herr Pinders, Frau Hagelschur, Frau Hiltrop und Frau
Trzak angehören.
Die Beratungslehrer können gefragt werden bei Schwierigkeiten der Schüler bedingt durch:
- mangelnde Vorkenntnisse
- fehlende Motivation
- Prüfungsängste
- persönliche Lebenskrisen
- Konflikte
- bei der Vermittlung von Kontakten zu Beratungsstellen
- bei der Organisation schulinterner Lehrerfortbildungen
Im Folgenden wollen wir uns als Ihre Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer vorstellen.
Beratung in den unterschiedlichen Situationen und aufgrund verschiedener Anlässe hat es immer in Schule gegeben und wird es immer geben. Täglich treten Sie als Schüler an Ihre Lehrer und Lehrerinnen mit Fragen, die Sie beantwortet haben wollen und auf deren Beantwortung Sie auch ein Recht haben.
Dabei wird vor allem Ihr Klassenlehrer häufig soweit Ihr Vertrauen erlangen, dass Sie manchmal auch mit sehr persönlichen Fragen und Problemen an ihn herantreten und Hilfestellung erwarten. Aber es gibt Situationen und Phasen im Leben, in denen man sich an jemanden, das können u.a. die Beratungslehrer sein, wenden möchte, der mit dem eigenen persönlichen alltäglichen Leben und Unterricht nichts zu tun hat.
Gliederung:
- Einzelfallhilfe
- Beratungsinstitutionen
- Schullaufbahnberatung
- Gewaltpräventionstraining
1. Einzelfallhilfe
Wir wollen Sie auf dem Weg Ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung begleiten – und dies vor allem in krisenhaften Entwicklungsphasen oder bei individuellen Problemen.
Dabei kann es sich handeln um:
- Leistungs-und Lernschwierigkeiten
- Fehlende Motivation
- Lernstörungen und Schulversagen
- Prüfungsängste
- Soziale Konflikte im schulischen Bereich
- Mobbing
- Persönliche, familiäre und/oder Beziehungsprobleme
- Gesundheitliche Probleme
- Schwierige finanzielle und rechtliche Situationen
- Berufswahlentscheidungen
- Schwierigkeiten bei der Ausbildung
In den o.g. Fällen können Sie sich an Ihre Lehrerinnen und Lehrer oder direkt an uns wenden. Wir versuchen für Sie dann kompetente und zugewandte Gesprächspartner zu sein und ggfs. als Vermittler zu anderen professionellen Beratungsinstitutionen aufzutreten.
Zu dem Zwecke der Beratung steht Ihnen sowohl an der Sachsen-als auch an der Kaupenstraße ein eigens eingerichteter Beratungsraum zur Verfügung. Wir bieten Ihnen einmal feste Beratungstermine an (diese entnehmen Sie bitte den jeweiligen Anschlägen) und zum anderen können Sie mit uns persönlich einen individuellen Termin während oder außerhalb der Unterrichtszeit vereinbaren.
Ihr Besuch bei uns ist freiwillig. Sie entscheiden, auch wenn Ihnen zu einem Beratungstermin von dritter Seite aus geraten worden ist, selbst, ob Sie eine Beratung wünschen und wahrnehmen. Im gemeinsamen Gespräch wird dann miteinander geklärt, ob wir als Beratungslehrer den Beratungsauftrag annehmen, wie das Gespräch abläuft oder ob eine evtl. Weitervermittlung ansteht. Sie als Ratsuchender können so wie wir als Beratungslehrer die Beratung jederzeit abbrechen. Als Beratungslehrer unterliegen wir der Schweigepflicht, so dass Sie sicher sein können, dass alles, was Sie mit uns besprechen, nicht an Dritte gelangt.
Wir als Beratungslehrer verstehen Beratung als einen dialogischen Prozess, dessen Ziel es sein sollte, Veränderung durch Hilfe zur Selbst-Hilfe einzuleiten. Wir verstehen uns in erster Linie als Unterstützer in diesem Prozess. Dabei soll Beratung in einer Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung und respektvoller Neugier stattfinden.
Wichtiger Bestandteil der schulischen Beratung ist die Vernetzung mit dem Beratungsangebot der Stadt Essen und anderen Beratungsstellen.
2. Beratungsinstitutionen
Kontakte mit folgenden Beratungsinstitutionen bestehen schon oder sollen (weiter)
ausgebaut werden:
- Berufsberatung/Agentur für Arbeit
- Verein Schuldnerhilfe e.V.
- RAA/Büro für interkulturelle Arbeit
- Jugendamt der Stadt Essen
- Ev. Beratungsstelle für Flüchtlingsfragen
- Wiese e.V.
- Frauenberatung und Psychotherapie Distel e.V.
- AWO Beratungszentrum für Familienplanung, Schwangerschaftskonflikte, Fragen der Sexualität
- Ev. Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familie und Sexualität
- donum vitae
- Sozialdienst Katholischer Frauen Essen Mitte e.V. – Jugendgerichtshilfe
- Regionale Schulberatungsstelle für die Stadt Essen
- Jugendpsychologisches Institut
- Suchthilfe direkt
3. Schullaufbahnberatung
Da unser Schulsystem viele Möglichkeiten der schulischen und beruflichen Abschlüsse anbietet, ist es oft schwierig, den Überblick zu behalten oder den Durchblick zu bekommen. Deshalb bieten wir hier auch über die Beratung folgende Hilfen zur Orientierung an:
- Informationsveranstaltungen für interne und externe Schulklassen
- schriftliche Informationsblätter
- Individuelle Beratungsgespräch unter besonderer Berücksichtigung
- der Zielvorstellungen
- der individuellen Fähigkeiten
- der Anforderungsprofile…
- der alternativen Wege
Schullaufbahnberatung für Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule
- Beratung bei der Anmeldung zum Bildungsgang in besonderen Fällen
- Beratung zum Ende des 1. Quartals der Unterstufe für Schülerinnen und Schüler, deren Noten nicht so gut sind – Zielvereinbarungen
- Beratung im Zusammenhang mit den Halbjahreszeugnissen.
Keine Schülerin und kein Schüler soll die Schule wegen Misserfolgs verlassen ohne Beratung und ohne Rückmeldung über die Ursachen des Misserfolgs und ohne Perspektive.
4. Gewaltprävention
Bestandteil eines Beratungskonzeptes sind Maßnahmen, die darauf abzielen, vorbeugend zu wirken. Als eine präventive Maßnahme haben wir im Schuljahr 2010/2011 das Gewaltpräventionstraining für alle Unterstufenklassen der Höheren Handelsschule eingeführt.
Das Gewaltpräventionstraining ist ein Handlungskonzept aus der konfrontativen Pädagogik und bietet gerade im schulischen Bereich gute Möglichkeiten präventiv zu arbeiten. Dies geschieht hauptsächlich in Form von Übungen, durch die die Schülerinnen und Schüler ihr Rollenverhalten und Handlungsmuster erfahren können. Durch die gesteuerte Konfrontation ermöglichen wir eine intensive Auseinandersetzung mit den gemachten Erfahrungen.
Organisation:
- im Klassenverband
- zweistündig
- über 12 Wochen
- Teilnahmebescheinigung als Anlage zum Zeugnis
Themenschwerpunkte:
Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler für das jeweilige Thema zu sensibilisieren.
Wesentliche Inhalte des Trainings sind:
- Opfervermeidung,
- Stärkung und Selbstschutz der Opfer,
- Selbst-und Fremdwahrnehmung sowie
- Deeskalationstechniken.
Begriffe wie aggressives Verhalten, Ausgrenzung und Gewalt können durch Interaktions-und Rollenspiele erfahren werden. So lernen die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Befindlichkeiten im Umgang mit Gewalt sowie deeskalierende Handlungsmöglichkeiten kennen.
Damit wollen wir den Jugendlichen Alternativen zur Gewalt als Problemlösung zeigen. Die Inhalte werden jedoch individuell auf jede neue Lerngruppe abgestimmt, so dass wir darüber hinaus konkrete Konflikte innerhalb der Klassengemeinschaft aufgreifen können.
Beratung